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Nov 02 2013

Gedichte

Gedichte

Katastrophe?

Ansteigende Trauer

erdrückt die Seele,

eine kalte Mauer,

die erbarmungslos quäle.

 

Verdammte Qualen

hinter brüchigen Dämmen,

wie sie daran nagen,

nichts kann sie hemmen.

 

Dröhnende Sturmflut

bricht in jede Hütte,

löscht alle Feuersglut,

vertreibt alle Güte.

 

Stille Wasser liegen

über schwarzem Grund,

Finsternis wird siegen,

öffnen den weiten Schlund.

 

Das Böse legt sich zum Schlafen nieder –

die Sonne versank zum letzten mal Rot –

es wütete; das Gute kommt nie wieder,

es kämpfte, verlor, litt und war tot.

 

Bianca Wörter: Ich dichte die Welt

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