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Feb 08 2014

Muttidoof

Schwangerschafts-Tagebuch: 7. Monat

21.03.2010

Oh man, was ich in letzter Zeit immer zusammenträume…

Hat irgendwie immer etwas mit Geburt oder Wasser zu tun. Das mit der Geburt verstehe ich noch, klar, dass mich das zunehmend beschäftigt und ich habe nachts durch den Bewegungsdrang des Babys und Übungswehen immer wieder Schmerzen, durch die ich aufwache.

Heute Nacht träumte ich, dass ich in einem Haus, das im Wasser schwamm, gefangen war. Das Haus schwamm zwar, war aber bis beinahe unter das Dach vollgelaufen. Plötzlich geriet es in eine starke Strömung und trieb auf einen Wasserfall zu. Ich stand bis zum Hals im Wasser und es gelang mir irgendwie das Haus zu lenken, sodass es an einem kleinen, trockenen Tal anlegte, bis der Wasserfall auch dieses Tal überflutete. Von diesem Tal aus strömte das Wasser mit dem Haus in einen riesigen Ozean. An dieser Stelle wachte ich auf – aber nicht, weil meine Blase voll war.

Ob dies die Gedanken des Babys waren, die in mir erwachten? Das Baby, inmitten des Fruchtwassers, das Haus die Gebärmutter, das trockene Tal die Geburt und das Volllaufen des Tals die Sehnsucht wieder zurück in den nassen Hort zurück zu gelangen, in den Ozean des Vorlebens zurückzukehren?

Die Nacht zuvor habe ich von der Geburt geträumt. Wahnsinn, die Details! Nach genau 1 Stunde und 2 Minuten habe ich ein kleines Mädchen geboren und hatte gar keine Schmerzen dabei!

Heute Morgen hat sich mein Mann an meinen Rücken gekuschelt, mich sanft am Bauch gehoben und war überrascht: „Das Baby ist ja über Nacht gewachsen!“ Ich habe es auch am Oberbauch bemerkt – dieser ist nun richtig vorgewölbt und fest und das Kleine rummst permanent an meine Rippen.

Heute hatte das Kleine über den Tag verteilt 3 x einen Schluckauf gehabt. Jeweils über 10 Minuten lang. War lustig, aber manchmal auch etwas nervig.

Meine ehemalige Arbeitskollegin hat sich heute Abend per SMS nochmal bei mir gemeldet. Sie war tatsächlich beleidigt gewesen. Sie meinte, ich würde sie doch kennen, sie schmiert niemandem Honig ums Maul und sie wäre froh gewesen, wenn ihr vorher jemand gesagt hätte, was bei der Geburt auf sie zukommt. Ich hätte alles in den falschen Hals bekommen.

Später am Abend kamen uns noch Bekannte besuchen. Sie (70 Jahre alt) will mir Tipps geben. Ich blocke ab.

Sie: Ist nix Schlimmes.

Ich: Ich will aber gar nichts hören!

Sie: Ist nix über die Geburt.

Ich: Ich WILL GAR NICHTS hören!!

Das ging noch ein paar Mal so hin und her und dann hat sie DOCH gesagt, was sie mir sagen wollte! Ich wurde so sauer und meinte, dass sie meinen Willen nicht respektiert und jetzt doch gesagt hat, was sie wollte. Ich finde es mies, wenn mir Frauen, deren letzte Geburt vor über 30 Jahren stattfand, Tipps geben wollen, obwohl ich darauf bestehe, dass ich WIRKLICH NICHTS hören möchte!

Ihre Tipps bestanden aus folgenden Sätzen (von wegen, es sei nix über die Geburt – HA!):

lauf so lang du laufen kannst

lass dich nach der Geburt richtig fest zunähen, wenn du gerissen bist

beim 2. geht’s schneller

Ich habe sie dann einfach stehen lassen und bin fortgelaufen. Das muss ich mir doch echt nicht antun!!


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