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Nov 14 2013

Muttidoof

Schwangerschafts-Tagebuch: 1. Monat

19.10.2009

Ich merke immer wieder, dass die Welt der Medizin eine Männerwelt ist.

Erneuter Beweis, der mir in den letzten Wochen aufgefallen ist: die Urinprobe.

Für Männer, bedingt durch die großzügige Ausstattung der Natur, kein Problem. Frauen haben ein Problem, da die passende Pipeline für den Plastikbecher fehlt. Und nun soll ich heute Morgen in einen solchen Becher auch noch den Erststrahlurin, 5 – 10 ml, abfüllen! Holla! Kann mir mal einer erklären, wie das ohne Sauerei gehen soll und dann auch noch richtig abzuschätzen, wann ich 5 – 10 ml reingepieselt habe? Ich habe, wie jedes Säugetier, auch nur 7 Halswirbel und kann mich nicht so verbiegen, dass ich da auch noch rein gucken kann!

In der Frauenarztpraxis angekommen: „Frau Wörter, wir benötigen noch eine Urinprobe von ihnen.“ Seufz.

Ab aufs Klo, Becher unter mir ausbalanciert, ups, geht daneben, nachjustieren, jo, passt vom Geräusch her. Ein paar Tropfen am Becherrand, schnell mit Klopapier die verräterischen Spuren meiner Unzulänglichkeit wegwischen. Brrr, die armen Sprechstundenhilfen. Geht eben nie ohne Sauerei ab. Naja, geht mir ja nicht als einzige so.

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