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Nov 22 2013

Weihnachtsgedicht

Gedichte

Gedichte

 

Das perfekte Weihnachtsfest

Weihnachten ist wirklich Stress!

Jeder wünscht sich das perfekte Fest,

wobei ein jeder übersieht,

dass Besinnlichkeit nicht jedem liegt.

 

Der eine liebt es traditionell,

der and‘re will nur die Geschenke schnell,

der eine möchte mit der Familie Lieder singen,

der and‘re in der Diskothek das Tanzbein schwingen.

 

Ich denke, ich brauch euch nichts weiter zu sagen,

ihr kennt auch die Feste, die nah‘ an der Katastrophe lagen.

Doch ich gehörte auch zu den unverbesserlichen Wichten,

die dachten, sie würden das Fest ganz perfekt richten.

 

So ist es mir das letzte Weihnachtsfest geschehen,

hört gut zu, ihr werdet‘s gleich sehen:

 

Ich wollte das perfekte Weihnachtsfest kreieren

und ließ mich zu der Aussage verführen,

dass ich die Lieben dann verwöhnen würde.

Doch vorher gab es so manche Hürde!

 

Ich hatte das Fest schon leuchtend vor Augen

und begann bald selbst daran zu glauben,

dass nach meinem Tun und Ringen

das ganze Fest würde herrlich gelingen.

 

Ich dachte, ich hätte das Geheimnis entdeckt,

was bei allen Weihnachtsfeiern viel Unmut erweckt –

die Lösung war, so wollte ich‘s halten,

eine Mischung aus allem: Modernem und Alten.

 

Peppige Weihnachtsmusik und traditioneller Baum,

ein weihnachtlicher Duft verströmt im Raum,

ein deftiges Essen, nach altem Brauch,

denn es zofft sich viel schlechter mit vollem Bauch.

 

Danach einen Schnaps, der den Magen aufräumt

und einen leckeren Wein, nachdem jeder gut träumt.

Und jeden Tag träumte ich vor mich hin,

merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging.

 

Die Geschenke waren zwar schon gekauft,

doch danach hatte ich wohl zu lang verschnauft,

denn den Einkauf für das große Essen

hatte ich ganz einfach vergessen.

 

Wenn Heilig Abend auf einen Sonntag fällt

hat man nicht mehr alle Zeit der Welt.

Am Samstag, den 23. Dezember musste ich nun

meine Festtagseinkäufe noch schnell tun!

 

Den 80 Millionen Deutschen war es wohl ebenso ergangen,

es bildeten sich zum Parkplatz schon Autoschlangen.

Was blieb mir übrig als leise zu fluchen

und mir eine freie Stelle zu suchen.

***

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